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Creatin

 

Creatin ist das beliebteste Supplement auf dem Markt, das bei einer bedarfsgerechten Sporternährung keinesfalls fehlen sollte. Neben der Zufuhr von Proteinen, Kohlenhydraten und hochwertigen Nahrungsfetten ist Creatin eine unverzichtbare Nahrungsergänzung geworden, um die Leistungsfähigkeit der Sportler zu erhöhen.

Chemisch betrachtet ist Creatin eine organische Säure, die beim Energiestoffwechsel der Muskulatur eine wichtige Rolle einnimmt. Schon 1847 hat Justus von Liebig entdeckt, dass Creatin eine Substanz ist, die in den Muskeln vorkommt. Produziert wird Creatin in der Niere, der Leber und der Bauspeicheldrüse.

Die Wichtigkeit von Creatin

Anhand der Muskelkontraktion wird die physiologische Bedeutung des Creatins erlebbar. Dabei wird das Creatin in Form von Phosphokreatin benötigt, dass seine Phosphorylgruppe für die Umwandlung von ADP in ATP zur Verfügung stellt. Dabei ist ATP die Energiegewährung des Körpers, mit deren Hilfe die Muskelkontraktionen überhaupt erst möglich werden.

Wird Creatin supplementiert, erhöht sich automatisch die gespeicherte Menge. Das führt dann dazu, dass die Energie länger bereitgestellt werden kann. Der Sportler hat mehr Kraft, kann schwerere Gewichte stemmen und löst in der Folge eine verstärkte Muskelhypertrophie aus. Somit hat Creatin eine direkte Wirkung auf die Entwicklung der Kraft des Sportlers und wirkt parallel indirekt auf das Wachstum der Muskeln.

In der Sporternährung gibt es zahlreiche kreatinhaltige Produkte. Den meisten wird eine sogenannte Transportmatrix zugesetzt, die das Creatin optimal in die Muskelzellen befördern soll. Das beliebteste Creatin ist Creatin Monohydrat, mit dem sich die Creatingabe selbst bestimmen lässt. Viele Kraftsportler schwören auf eine Creatinkur, die zwischen sechs und acht Wochen dauert. Creatin kann aber auch ständig und nicht in Form einer Kur verzehrt werden. Bei der permanenten Einnahme entfällt die Aufladephase. Der Sportler nimmt das Creatin in einer Erhaltungsphase. Die Wirkung setzt dadurch etwas später ein. Dennoch ist diese Form besonders für Sportler interessant, die bei einer Kur in der Aufladephase unter unangenehmen Nebenwirkungen wie Durchfall und Übelkeit leiden.

 

 

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