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BCAA sind Aminosäuren, essenzielle Aminosäuren
(Leucin, Isoleucin, Valin), die eine spezielle verzweigte
Struktur haben und deswegen Branched-Chain Amino Acid genannt werden.
Daraus entstand die gebräuchliche Abkürzung BCAA.
Diese speziellen Aminosäuren können ihre gesamte Wirkung
nur dann zu 100 Prozent entfalten, wenn sie als Wirkstoffkomponente
zusammen aufgenommen werden. Sie fördern die Ausschüttung
von Insulin und setzen Wachstums- hormone
frei. In der Folge findet ein besseres Muskelwachstum statt.
Bei hart trainierenden Sportlern werden in verstärktem Maß
die Aminosäuren Glutamin und Alanin von den Muskelzellen an das
Blut gegeben. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und die Produktion
von Glykogen in der Leber gesteigert. Das kann aber parallel zum nicht
erwünschten Abbau von Muskelgewebe führen.
Dem wirkt der Sportler durch die zusätzliche Einnahme der Nahrungsergänzung
BCAA entgegen. Die BCAA liefern neue Bausteine für
die Alanin- und Glutaminbildung, sodass dem Muskelaufbau nichts mehr
kontraproduktiv entgegenwirkt. Anders als andere Aminosäuren haben
BCAA den Vorteil, dass sie nicht bereits in der Leber zu einem hohen
Anteil abgebaut werden. Sie werden direkt im Muskelgewebe verstoffwechselt,
nichts geht verloren, alles wirkt direkt in den Muskeln.
Anders als bei Sporternährung normalerweise üblich
wird BCAA mindestens eine Stunde vor dem Training eingenommen. Es gibt
BCAA als Liquid und in Form von Kapseln. Die Tagesdosis für einen
Kraftsportler sollte zwischen 5 und 15 mg liegen und nicht überschritten
werden, damit keine unerwünschten Nebenwirkungen eintreten.
Beim Kauf von BCAA als Nahrungsergänzung sollten
nur Produkte gekauft werden, die in Deutschland hergestellt werden,
weil deren Herstellung einer ständigen Qualitätskontrolle
unterliegt. Etliche Fitnessshops verkaufen BCAA renommierter deutscher
Hersteller zu vernünftigen Preisen, die auch für den Apothekenverkauf
zugelassen sind und unbedenklich eingenommen werden können.
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